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SEPTEMBER 1975
In einem Kellerraum der Robert – Bosch – Gesamtschule
zeigen Massimo Bernardoni und Hartwig Kemmerer zum
ersten Mal einen Film unter dem Signé des KELLERKINOS.
HEUTE
35 Jahre später und mittlerweile im THEGA Filmpalast HILDESHEIM am Theater
ansässig, hat sich das Kellerkino der
Volkshochschule Hildesheim » zu einer nicht mehr wegzudenkenden
Institution entwickelt, die eine Programmlücke schließt, wie anderenorts kommunal
geförderte Abspielstätten.
Nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit mit dem
Kulturamt der Stadt, der
Universität Hildesheim »
und zahlreichen Vereinen und Initiativen wird dieses Angebot möglich.
Zwei Mal im Jahr entwickelt das Kellerkino –Team mehrere
Schwerpunktreihen, in denen dann vier, manchmal fünf Filme,
wenn möglich die Originalfassung mit Untertiteln, zu sehen sind.
Die Themen reichen von Personen- oder Länderporträts über
das Kennenlernen bestimmter Genres oder Epochen bis hin
zu außergewöhnlichen Sujets wie Arbeitslosigkeit, deutsch –
türkische Regisseure oder Zusammenhänge zwischen Film und Fotografie.
Besonders wichtig ist dem Team, daß etwa ein Viertel
der präsentierten Filme von Frauen realisiert worden sind.
Begleitend zu den Reihen und den einzelnen Filmen gibt es
Informationsblätter, kurze Vorträge vor und die Möglichkeit
zu einem Gespräch nach dem Film.
Diese Mühe wird auch von offizieller Seite gewürdigt:
der seit 1993 existierende
Filmprogrammpreis »
für nichtgewerbliche Filmspielstätten des Niedersächsischen Ministeriums
für Wissenschaft und Kultur ging alljährlich an das Hildesheimer Kellerkino. |
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