Volkssternwarte Hildesheim
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Der Gelbe Turm
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Wie es war . . .



Ein beliebtes Ausflugsziel
in Hildesheim

Bereits 1886 wurde der Aussichtsturm auf dem Spitzhut als gelber Backsteinbau errichtet; der bekanntere Bismarkturm folgte erst im Jahre 1905.

Der "Gelbe Turm" krönte stolz und selbstbewußt eine gewaltige Leistung der damaligen Bürgerschaft:
die Aufforstung des Galgenberghöhenzuges.

Besonders der "Verschönerungsverein" hatte sich nach seiner Gründung im Jahre 1878 der Ausgestaltung einer "Naherholungsinfrastruktur" auf dem Galgenberg angenommen.

Im Forsthaus wurde ein kleiner Ausschank eingerichtet, etwa 50 Ruhebänke wurden an den breit angelegten Wanderwege aufgestellt, Wegweiser und Tafeln installiert.

Die Resonanz in der Bürgerschaft ließ nicht lange auf sich warten:
Die Quellen berichten von gewaltigen Menschenmengen, die vor allem Sonntags auf den Galgenberg pilgerten.

Das Naherholungsgebiet war vom Bürger angenommen! Zusammen mit den beiden Restaurants hatten sich die Hildesheimer Bürger auf diese Weise eine kleine Idylle an ihrem östlichen Stadtrand geschaffen.

Anerkennung erhielten sie schon bald aus berufenem Munde:
1895 erklärte Landesforstrat Quaet-Fasslem vor dem in Hildesheim tagenden Nordwestdeutschen Forstverein, "daß die Forsten am Galgenberg und Steinberg das Schönste seien, was er in dieser Beziehung nicht nur in der Provinz Hannover, sondern überhaupt gefunden habe."



 Gelber Turm, früher